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Weisheiten und Zitate der Indianer

Was haben die Indianer mit meinen Bildern zu tun ?
Nun, meine Motive entstammen ja zu einem sehr grossen Teil unserer - noch - schönen Natur. Sollten wir „Bleichgesichter“ nicht versuchen, zumindest ansatzweise unsere Lebensweise zu überdenken und ebenso unseren Kindern zu vermitteln, die Natur zu achten und zu schützen.
Wie lange können wir sie sonst noch genießen ?
Und wir werden wieder manche Werte finden, die verloren schienen.
Vor einiger Zeit las ich einiges über indianisches Denken und indianische Lebenshaltung, was mich sehr beeindruckt hat.
Etwas Grundsätzliches unterscheidet das indianische von unserem Denken und unserer Einstellung zum Leben.
Während für uns der Mensch der "Herr der Schöpfung" ist - berechtigt, die Natur zu unterwerfen und dienstbar zu machen -,
fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Die Natur und damit die ganze Schöpfung, ist vom göttlichen Geist beseelt.
Sein ganzes Lebenskonzept ist auf enge Harmonie mit der Natur ausgerichtet und nicht auf die Gier nach materiellen Gütern.
Für ihn lebt die ganze Schöpfung, sei es nun Erde, Wasser, Stein, Pflanze, Tier oder Mensch.
Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen.
Wir können vergangenes Unrecht nicht wieder gutmachen.
Aber erst heute, da unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Geschöpfen sich gegen uns zu wenden beginnt
und die vergewaltigte und ausgebeutete Natur uns selber zu zerstören droht,
können wir den Schmerz und die Verzweiflung der indianischen Völker begreifen, die zusehen mussten, wie all das,
was ihnen heilig war, ebensowenig geachtet wurde wie sie selber.

Wir sind ein Teil der Erde
Manche Worte, gesprochen vor zwei-, dreihundert Jahren muten uns heute prophetisch an.
Damals hörten wir ihre Worte nicht, heute mag es zu spät sein. Wir können vergangenes Unrecht nicht wieder wettmachen,
aber wir können ihnen endlich einmal zuhören und auf die Worte lauschen, die Indianer uns zu sagen hatten.
Wir werden darin Werte finden, die wir längst verloren hatten und die wir erst einmal wieder suchen müssen....

...wir sind ein Teil der Erde,
und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern,
die Rehe, das Pferd, der große Adler sind unsere Brüder.
Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys - und des Menschen - sie alle gehören zur gleichen Familie…
Chief See-at-la - Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer

 

Wir sind ein Teil der Erde.
Jeder Teil ist meinem Volk heilig.
Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand,
jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung,
jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes.

Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.
Die Toten der Weissen vergessen das Land ihrer Geburt,
wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie –
denn sie ist des roten Mannes Mutter...

Wir wissen, dass der weisse Mann unsere Art nicht versteht.
Ein Teil der Erde ist ihm gleich jedem anderen,
denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht
und nimmt von der Erde, was er braucht.
Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind,
und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter...

Die Luft ist kostbar für den roten Mann,
denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch...
Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten: Die Erde ist unsere Mutter...
Schöpfer allen Lebens ist die umfassende, geheimnisvolle Macht...

Alles Leben ist Verkörperung dieser geheimnisvollen Kraft,
und die Erde zu verletzen, heisst, diese Kraft zu verachten...
Rede des Häuptlings Seattle vom Stamme der Duwamish anl. einer Landübergabe
an Gouverneur Stevens im Jahr 1855

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Das Leben ist ein Traum

Wir sind nicht auf Erden, um zu leben.
wir sind gekommen, um zu schlafen,
 um zu träumen.
Unser Leib ist eine Blume,
wie das Gras im Frühling ergrünt.
so öffnen sich unsere Herzen
und treiben Knospen,
um zu blühen und dann zu verwelken.
So lehrt der weise Tochihuitzin
Von den Azteken

Vater Sonne, Mutter Erde

Du, Vater,
übst durch die Sonne deine Macht aus,
die Nacht zu vertreiben,
einen neuen Tag zu bringen,
ein neues Leben, eine neue Zeit.

Dir, Vater, sagen wir Dank
durch die Sonne
für dein Licht, für deine Wärme,
die allen Wesen Licht gibt.

Frau! Mutter!
An deiner Brust nährtest du mich.
In deinen Armen hieltest du mich.
Dir meine Liebe

Erde! Mutter!
An deinem Busen finde ich Nahrung.
In deinem Mantel suche ich Schutz.
Dir meine Verehrung

Indianische Weisheit
 

Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist
und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen,
um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen,
ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - dasein kannst,
ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen,
ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein.
Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst
und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: "Ja!"
Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wieviel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,
erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.
Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.
Oriah Mountain Dreamer

 

Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten.
Suche Gestalten in den Wolken.
Höre das Wehen des Windes
und berühre das kalte Wasser.
Gehe mit leisen, behutsamen Schritten.
Wir sind Eindringlinge,
die von einem unendlichen Universum
nur für eine kurze Zeit deduldet werden.

Indianische Weisheit

Ihr Weißen behauptet, Recht zu haben, und wir sollen im Irrtum sein. Woher sollen wir wissen, ob das stimmt...
Wenn es nur eine Religion gibt, warum glauben die Weißen so viele verschiedene Dinge?
Wir streiten uns niemals über Religiöse Fragen.
Sagoyewatha Red Jacket

Ihr könnt genausogut erwarten, dass die Flüsse rückwärts fließen,
als dass ein Mensch, der frei geboren wurde, damit zufrieden ist, eingepfercht zu leben, ohne Freiheit, zu gehen, wohin er beliebt!"

Als ich Kind war, verstand ich zu geben und zu teilen; seit ich zivilisiert wurde, habe ich diese Tugend verlernt.
Ich lebte ein natürliches Leben, jetzt lebe ich ein künstliches. Damals war jeder hübsche Kieselstein für mich kostbar,
und ich hatte Ehrfurcht vor jedem Baum. Der Ureinwohner Amerikas verband seinen Stolz mit einer außergewöhnlichen Demut. Überheblichkeit war seinem Wesen und seiner Lehre fremd. Er erhob niemals den Anspruch, daß die Fähigkeit, sich durch Sprache auszudrücken, ein Beweis für die Überheblichkeit des Menschen über die sprachlose Schöpfung sei; ganz im Gegenteil, er sah in dieser Gabe eine Gefahr. Es glaubte fest an das Schweigen - das Zeichen vollkommener Harmonie.
Schweigen und Stille stellten für ihn das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele dar.
Wenn Du den Indianer fragst: "Was ist die Stille?", wird er Dir antworten:" Das Große Geheimnis."
"Die heilige Stille ist seine Stimme."
Und wenn Du fragst: "Was sind die Früchte der Stille?", so wird er sagen: "Selbstbeherrschung, wahrer Mut und Ausdauer,
Geduld, Würde und Ehrfurcht." "
Hüte Deine Zunge in der Jugend", sagte der alte Häuptling Wabashaw, "dann wirst Du vielleicht im Alter
Deinem Volk einen weisen Gedanken schenken."
Ohiyesa

Am Wegrand
Ein glänzender Stein am Wegrand. So klein - und doch so schön. Ich hob ihn auf.
Er war so schön! Ich legte ihn wieder zurück und ging weiter.
Calvin O. John

Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird.
Unser großer Geist ist derselbe Gott.
Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie.
Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar.
Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.
Chief See-at-la - Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer

Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer?
Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?
Tecumseh

Morgenlied
Mein Großvater stand immer mit der Sonne auf. Sie war sein ältester Freund. Seine Vordertür des Krämerladens, den er führte, ging nach Osten hinaus, und dort saß er in seinem blaugestrichenen Sessel aus Föhrenholz, geschnitten in seinen eigenen Wäldern,
und wartete, bis die ersten Sonnenstrahlen sein Gesicht berührten. Mit der höhersteigenden Sonne wuchs seine Kraft, seine Hände bewegten sich wie im Nachtfrost erstarrte Grillen, die im morgendlichen Gras wieder zum Leben erwachen.
Dann, bevor er sein langes Tagwerk begann, hob er die Hände und hielt sie hoch, bis sie die Stille umfaßten - so begrüßte er den Tag.
Joseph Bruchac, Sohn der Abenaki

Was ich ihm sage...
Ich gehe mit meinem Sohn ins Freie und zeige ihm einen Baum, lasse ihn die Blätter berühren, das ist ein Blatt, sieh her, es ist grün, es hat Adern, so ist es geformt, greif´s an. Er berührt das Blatt, und der Zweig zittert mit, dicke Händchen greifen ungestüm und zärtlich nach dem, was ich ihm zeige. Ich lasse ihn barfuß auf dem Boden stehn, diese Erde spüren, braune Erde und Kiesel, festen Lehm, Samen haben es schwer, darin Wurzeln zu fassen, erst Sand und Blätter, Zweige und Dünger machen den Boden fruchtbar.
...Das alles sage ich ihm.
Simon J. Ortiz

Wozu brauchen wir die Zeit? Damals, in den alten Tagen, brauchten wir sie nicht.
Wir richteten uns nach Anfang und Untergang der Sonne. Wir mussten uns niemals beeilen. Wir brauchten nie auf die Uhr zu blicken. Wir mussten nicht zu einer bestimmten Zeit bei der Arbeit sein. Wir taten, was getan werden musste, wenn uns danach war. Aber wir achteten darauf, es zu tun, bevor der Tag zu Ende ging. Wir hatten mehr Zeit, denn der Tag war noch ganz.
Scott Eagle

Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten. Die Erde ist unsere Mutter.
Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde.
Denn das wissen wir: Die Erde gehört nicht dem Menschen - der Mensch gehört zur Erde.
Alles ist miteinander verbunden wie das Blut, das eine Familie vereint.
Chief See-at-la - Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer

Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird.
Unser großer Geist ist derselbe Gott.
Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie.
Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar.
Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.
Chief See-at-la - Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer
 

"Ein Indianer saß am Fluss und angelte.
Da kam ein Weißer Mann daher und sagte zu ihm: Warum gehst Du nicht arbeiten?
Du kannst Geld verdienen, dir ein Haus kaufen, eine Familie gründen, kannst ein großes Auto fahren.
Du könntest wirklich ein gutes Leben führen. Dann fährst du in den Urlaub, z. B. an einen Fluss zum Angeln.
Der Indianer antwortete: Ja, weißer Mann du hast recht. Das könnte ich tun. Aber ich sitze ja schon an einem Fluß und fische."
aus dem Mondkalender 2004 von Paungger/Poppe

 

"Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen."
Altes Indianersprichwort

So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird.
Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in Dir, ist es immer schon gewesen.
Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.
Dankgebet der Irokosen

Weisheit gehört keinem Menschen allein. Wir müssen weise handeln, aber Weisheit gehört niemandem.
Sie ist die Offenbarung alter und bewährter Ideen, und wir erlangen sie,
wenn Generationen um Generationen die Gesetze der Natur erforschen.
Hunbatz Men, Maya

Was ist das Leben?
Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter.
Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
Crowfoot, Blackfoot

Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede.
Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe, die Lebensweise oder eine Idee handelt.
Kote Kotah, Chumash

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Weisheit der Cree-Indianer

Ich bin das Land, meine Augen sind der Himmel, meine Glieder die Bäume,
ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie auszubeuten. Ich bin selbst Natur.
Squan´na´vai

"Wenn ein Mensch etwas vollbringt, das alle in Erstaunen versetzt, dann sagt man, es ist wunderbar.
Aber wenn wir den Wechsel von Tag und Nacht beobachten, die Sonne, den Mond und die Sterne am Himmel
und die Abfolge der Jahreszeiten auf der Erde verfolgen, die die Früchte reifen lässt, dann muss jedem klar werden,
dass dies das Werk eines Wesens ist, das grösser ist als der Mensch."
Chased-by-bears, Sioux-Indianer

"Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe.
Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind?
War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei.
Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor,
den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.
Heute abend nehme ich mir vor:
Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden."

"Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
unbekannter Apachenkrieger

"Weisst du, dass die Bäume reden?
Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst.
Aber die weissen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören,
und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren:
manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Grossen Geist."
Tatanga Mani, Stoney

Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut.
Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
Henry Old Coyote, Crow

"Für euch Weiße waren wir Wilde. Ihr habt unsere Gebete nicht verstanden. Ihr habt nicht einmal versucht, sie zu verstehen.
Wenn wir der Sonne, dem Mond oder dem Wind unsere Loblieder sangen, beteten wir in euren Augen Götzen an.
Ohne uns zu verstehen und nur, weil unsere Art der Anbetung anders war als eure, habt ihr uns als verlorene Seelen verdammt.
Wir sahen das Werk des großen Geistes in seiner ganzen Schöpfung: in Sonne, Mond, Bäumen, Bergen und Wind.
Manchmal traten wir durch das, was er geschaffen hatte, an ihn heran. War das so schlecht?
Ich weiß, dass wir aus ganzem Herzen an das höchste Wesen glauben und unser Glaube ist stärker als der vieler Weisser,
die uns Heiden nannten. Die roten Wilden waren immer enger mit der Natur verbunden als die weißen Wilden.
Die Natur ist das Buch jener großen Kraft, die ihr Gott nennt und die wir den großen Geist nennen.
Was für einen Unterschied macht schon ein Name aus!"

Tatanga Mani, Stoney

"Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen.
Ihr werdet die Wahl haben, ihr zu helfen oder sie sterben zu lassen,
und wenn sie stirbt, sterbt ihr auch."
John Hollow Horn, Oglala Lakota, 1932
 

Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wie viel er verdient
oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt,
sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.
Beryl Blue Spruce